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Bei genehmigungsbedürftigen Bauvorhaben ist der Brandschutz nachzuweisen. Zum Beispiel ist dies in Schleswig-Holstein über die Landesbauordnung (LBO) im §70, Absatz 1 und der Bauvorlagenverordnung (BauVorlVO) im §11 geregelt. Der Brandschutznachweis besteht zum einen aus einem Textteil, der die brandschutztechnischen Anforderungen für ein geplantes Objekt beschreibt. Diese Anforderungen werden auch zusätzlich mit farblichen Eintragungen und Symbolen in einem Grundriss des Gebäudes visualisiert. Feuerbeständige Wände werden z.B. in rot dargestellt, die Rettungswege in unterschiedlichen Grüntönen – je nachdem, ob sie horizontal oder vertikal im Objekt verlaufen.

In einem Brandschutznachweis werden u.a. aufgeführt und beschrieben:

  • Anforderungen an Gebäudeabschlusswände, tragende Wände und Stützen, Decken und Trennwände (Feuerwiderstandsklassen, Brandverhalten von Baustoffen)
  • Der Nachweis zum ersten und zweiten Rettungsweg, also auch die Beschreibung der Anforderungen an notwendige Treppenräume und notwendige Flure sowie die Rettungsweglängen
  • Anforderungen in Bezug auf den anlagentechnischen Brandschutz – beispielsweise Heimrauchmelder in Wohngebäuden
  • Der Nachweis der Löschwasserversorgung in Abstimmung mit dem örtlichen Versorger und auf Grundlage des DVGW-Arbeitsblattes 405

Das Bauordnungsrecht in Schleswig-Holstein und Hamburg fordert, dass der Entwurfsverfasser auf entsprechende Fachplaner zurückzugreifen hat, falls er nicht die erforderliche Sachkunde und Erfahrung besitzt. Ich betreue Sie gerne bei Ihrem Bauvorhaben. Durch frühzeitige Beauftragung, also bereits in der Vorplanungsphase, können verschiedene Varianten aufgezeigt werden. Sprechen Sie mich gerne an.

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